Der Verein "Feunde des Plöner Prinzenhauses e.V."

ist ein Förderverein für das Prinzenhaus und den Plöner Schlossgarten.

Ankündigungen

Konzert im Prinzenhaus am Samstag 10. Juni 2017

Musik zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann  mit dem Ensemble Hamburger Ratsmusik sowie einer Einführung mit Prof. Dr. Joachim Kremer (in Kooperation mit dem Verein Prinzenhaus zu Plön e. V.) Beginn 17 Uhr im Plöner Prinzenhaus.

Sonder-Führungen durch den Apfelgarten 2017

Am Sonntag, 23. April und 24. September findet in Zusammenarbeit mit der Tourist Info Plön je eine Führung durch den Alten Apfelgarten um 15 Uhr statt. Infos folgen.

Über aktuelle Aktivitäten des Vereins

... informiert Sie gern die Vereinsvorsitzende Elisabeth Rübcke (Tel. 04522/9829). Oder nutzen Sie das Kontaktformular.

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7. Die Zukunftsaussichten

Die Schönheit dieses Kleinodes im Plöner Schlossgebiet wird zur Zeit von der Öffentlichkeit noch kaum wahrgenommen. Unsere bisherigen Arbeiten lassen einen ersten Eindruck entstehen, wie es einmal nach der völligen Umsetzung der Entwicklungsskizze des Architekten H. Muhs aussehen wird.

Hierbei liegen noch einige Hürden im Weg ( Berücksichtigung ökölogischer Belange, das Waldgesetz, Eigentumsfragen und nicht zuletzt auch die Finanzierung des Ganzens ) Insbesondere die Abstimmung von denkmalschützerischen und ökölogischen Belangen verlangt noch etliche Feinabstimmung. Hier müssen sich beide Seiten wohl noch kräftig bewegen.  Aber hinter den Kulissen wird kräftig gearbeitet und wir sind guten Mutes. Das erstellte Nutzungskonzept stellen wir Interessierten gerne zur Verfügung.  Es werden sicherlich noch einige Jahre ins Land gehen, bis wir alles so haben, wie wir es schon vorstellen. Also packen wir es an. Erste erfolgreiche Schritte konnten bisher realisiert werden.
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So könnte es einmal aussehen.
(Ausschnitt: Entwicklungsskizze H. Muhs)

 

 

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2. Historische Entwicklung des Geländes


Eingangstor Frühjahr 2007

2. Historische Entwicklung des Geländes

1625 - 26    Herzog Joachim Ernst kauft Gartenland auf dem Wentorper Feld.

1671           seit den Tagen Herzogs Johann Adolfs ist der Küchengarten auf dem Gelände der
Halbinsel als Kräuter- und Blumengarten belegt

1722 - 29   Verfall der Gartenanlagen des Schlossgebietes

1730 - 34   Wiederherstellung des Küchengartens

1761           Herzogtum Plön fällt an Dänemark

1841           Verlegung des Küchengartens. Landschaftliche Umgestaltung der Halbinsel zu einem
eingezäunten Privatgarten  Königs Christian VIII von Dänemark. Nicht mehr öffentlich zugänglich

1842           Bau eines „Anglo-chinoischen" Gartenpavillon

1870           Abtrennung des Geländes für den Kadettenfriedhof

1881 -  82   Absenkung des Wasserspiegels des Plöner Sees. Die „Prinzeninsel" kann nun zu Fuss erreicht werden

bis 2001      Bewirtschaftung durch das Staatliche Internat

bis 2006      Das Land SH übernimmt die Pflege des Geländes

2006           Der Verein schließt mit dem Forstamt Dodau einen Gestattungsvertrag ( Laufzeit zunächst bis 31.12.2011) ab,
der die denkmalgerechte Wiederherstellung, Pflege und Nutzung des Geländes dem Verein überträgt.

2009      Die Stadt kauft auf  durch unser Einwirken die Halbinsel. Hierdurch wird ein direkter Einfluß der Stadt und auch des Vereins möglich.

April 2011 Einweihung des Pavillons

Januar 2012 Verlängerung des Gestattungsvertrages, jetzt mit der Stadt Plön, um weitere 12 Jahre.

1. Allgemeines

Nachdem das Prinzenhaus und der Schlossgarten - nicht zuletzt auch durch das Zutun des Vereins- in den heutigen Zustand versetzt wurden, stellte sich die Frage nach einer neuen, unserer Vereinsssatzung entsprechenden Aufgabe.
Diese fanden wir in dem Projekt  Alter Apfelgarten.

Das Gelände liegt auf einer Halbinsel innerhalb des Plöner Schlossgebietes und umfasst eine Fläche von ca. 10000 qm. Seit 1995 unter Denkmalschutz stehend, wurde es bis zur Schliessung des Internates von Schülern und Lehrern gepflegt und in dieser Zeit als Obstwiese genutzt. Es befinden sich etwa 45 Apfelbäume ( ca.15 bis 60 Jahre alt.) auf diesem Gelände. Danach übernahm das Forstamt Dodau in Auftrage des Landes SH die Pflege, die sich aber auf eine  jährliche Mahd in Teilen dieses Gebietes beschränkte.

In den letzten Jahren war daher eine stetige Verwilderung des Geländes zu beobachten. Der Gehölzstreifen, der den „alten Apfelgarten" umgibt, drängte immer stärker in diesen Bereich ein. Da der größere Teil der Fläche nicht gemäht wurde, entstand hier ein steppenartiger Anblick. Dieses landschaftlich herrlich gelegene - auch von den meisten Plönern nur gering beachtete - Kleinod drohte zu verschwinden. In einigen Jahren wäre die gesamte Fläche bewaldet gewesen. Ihre eigentliche Schönheit - durch die Offenheit der Landschaft betont - wäre verschwunden.

8. Bisher bestimmte Apfelsorten

Alle Apfelsorten konnten mittlerweile bestimmt werden.

Biesterfelder Renette 4 Bäume

biesterfelder_renette_4.jpg

Diese Sorte wurde 1850 als Zufallssämling auf dem Schloß Biesterfeld gefunden. Pfarrer Wilhelm Wilms aus Nieheim/Westfalen beschreibt sie 1904 erstmals und verbreitet sie weiter. Auffällig ist die klebrige Schale. Geerntet werden die saftigen, süßweinigen und fein würzigen Äpfel ab Ende September. Sie sind nicht sehr lagerfähig und müssen bis Ende Dezember gegessen werde, wobei er sich als köstlicher Tafelapfel erweisen.




Danziger Kantapfel 4 Bäume

danziger_kantapfel_1.jpgist auch unter den Namen Rabiner, Nikolausapfel, Calvillartiger-Winter-Rosenapfel, Lorenzapfel u.a. bekannt. Seine Herkunt ist unbekannt. Erste Hinweise gibt es bereits 1758. In Deutschland und Holland ist er weit verbreitet. Die Ernte erfolgt ab Anfang September. Die süß-säuerlichen, leicht würzigen Äpfel lassen sich bis Januar verwenden.




Filippas Apfell 2 Bäume

fillippa.jpgentstand 1877 bei Hunstrup auf der Insel Fünen und ist wahrscheinlich ein Zufallssämling aus der Sorte Gravensteiner. Er ist eine echte Rarität und steht nur noch in Hausgärten und Streuobstwiesen. Er ist hervorragend an das hiesige Klima angepasst. Mit seinem würzigen, süß-säuerlichem Geschmack eignet sich gut für Desserts und Kuchen. Am besten schmeckt er zwischen Oktober und Dezember.




Grahams Jubiläumsapfel 3 BäumeApfel-1?
ist auch unter den Namen Royal Jubilee, Grahams Königlicher Jubiläumsapfel bekannt. In Angeln ist er auch als Röv (Rübe) bekannt. Es handelt sich um eine Züchtung von J.Graham aus Hounslow in England und wurde 1888 registriert. Seine Ernte erfolgt ab Ende September. Bis in den Januar läßt er sich verarbeiten.Mit seinem fein säuerlichen, mäßig süßem und mandel-ähnlichem Aroma ist er ein guter Tafel- und Wirtschaftsapfel.




Martini-Apfel 1 Baum

ist auch unter dem Namen Großherzogs Liebling oder
Roter Martine bekannt. Es handelt sich um einen
Zufallssämling und ist im 18.Jh. in Holstein entstanden.
Mit seiner späten Reifezeit ab Oktober ist er ein guter Lagerapfel, der von Januar bis April schmeckt. Seine
saftreichen, fein würzigen Früchte machen ihn zu einem
guten Tafel- und Wirtschaftsapfel.

Ontario 4 Bäume Ontario

Dieser Apfel entstand 1820 in Ontario/Kanada aus einer Kreuzung von Norther Spy x Wagnerapfel. Seit
1882 ist er auch in Europa verbreitet. Ende Oktober bis Mitte November ist er pflückreif, muss aber gelagert werden, bis er genussreif ist. Da er sich gut lagern lässt, kann er von Dezember bis Mai gegessen werden.
Säuerlich, saftig und Vitamin C reich ist er ein guter
Saft- und Backapfel.


Schöner von Boskoop 18 Bäumeboskoop_4.jpg



wird meistens einfach als Boskoop bezeichnet. Er wurde 1856 als Zufallssämling von einem Herrn Ottolander als fruchtender Trieb eines Wildlings in Boskoop in den Niederlanden entdeckt und ist seit 1863 eine weit
verbreitete Standardsorte. Die großen, rauhschaligen , bis zu 200 g schweren Früchte, können ab Ende September geerntet werden und halten bis April. Die Säurebetonten, sehr Vitamin V reichen, Äpfel eignen sich hervorragend für Apfelmus und Kuchen.

 

 

 

Weisse Sommertaube2 BäumeWeisse Sommertaube
Sehr alter, äußerst seltener Apfel. Dieser Baum ist eines der letzten bekannten Exemplare. Er wird als Mutter für neue Bäume dienen.

 

 

 

 

Coulons Renette 5 Bäume

coulons_renette.jpg

 

Herkunft Belgien um 1850.Pflückreife Oktober, lagerfähig bis März, starkwüchsig






Goldparmäne 2 Bäume

Malus-Goldparmaene

 

Sehr alte Spitzensorte (13. bis 15. Jahrhundert),entdeckt in England, angebaut in der Normandie. Heute bedeutungslos, da kaum erfüllbare, hohe Pflege-, Boden- und Klimaansprüche.

Hervorragender, würziger Tafelapfel mit Neigung zum vorzeitigen Abfallen der Früchte. Regelmäßige Erneuerung des Fruchtholzes notwendig. Erntezeit von September bis Dezember, Lagerung bis Januar möglich.
 

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Einweihung PavillonAm Sonnatag, den 19.06.2011 fand die offizielle Einweihung des Pavillons im Alten Apfelgarten statt. Statt des erhofften blauen Himmels und dem Sonnenschein, gab es viel Regen. Was aber die gute Stimmung der gelandenen Gäste nicht beeinträchtigte und für die 40 neu gepflanzten Apfelbäume überaus wichtig war. Ein gelungener Nachmittag, mit schöner Musik, wohlgelaunten Rednerinnen und Rednern und vergnügten Gästen - alles unter dem schönen Dach des neuen Pavillon....

Am 21.12.2010 fand im Alten Apfelgarten das Richtfest für den Neubau des Pavillons statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Einen Blick in den verschneiten Apfelgarten (mit Pavillon) können Sie hier werfen.